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Unterstützung für Berufspendler - Internetportal wird erweitert
Fahrgemeinschaften erhalten zu Beginn des Jahres Unterstützung von öffentlicher Hand: Vier Kreise und drei Städte entschieden sich jetzt für die Einführung eines Pendlernetzes, siebzehn Kreise und Städte beschlossen die Verlängerung ihrer bereits bestehenden, zunächst auf drei Jahre angelegten Systeme. Entsprechende Verträge wurden in den vergangenen Wochen mit der EuropeAlive Medien GmbH unterzeichnet. Für eine Verlängerung des Projekts entschieden sich die Städte bzw. Kreise Krefeld, Düsseldorf, Essen, Remscheid, Gelsenkirchen, Dortmund, Münster, Borken, Kleve, Wesel, Mettmann, Unna, Warendorf, Viersen, Heinsberg, der Kreis und die Stadt Aachen. Ganz neu wird es in den Kreisen Ennepe-Ruhr, Olpe, Siegen-Wittgenstein, Lahn-Dill sowie in den Städten Bielefeld, Bochum, Bottrop eingeführt; in Bonn und Güstersloh soll die Einführung im Februar erfolgen. Mit der Erweiterung wird erstmals eine Vernetzung von zwei der bundesweit drei existierenden Pendlernetze ermöglicht, da der neu hinzukommende, hessische Lahn-Dill-Kreis das Pendlernetz der Rhein-Main-Region mit dem Pendlernetz NRW verbinden wird. „Wir erwägen jetzt, die Software der beiden Portale miteinander zu verknüpfen, so dass Pendler aus NRW auch auf die Angebote aus der Rhein-Main-Region zugreifen können und umgekehrt“, erläutert Martin Buske, Geschäftsführer der EuropeAlive Medien GmbH. Langfristig sei eine Ausbreitung des Pendlernetzes im gesamten Bundesgebiet wünschenswert, da immer mehr Bürger Fahrgemeinschaften suchten, was vor allem auf die hohen Benzinpreise zurückzuführen sei. Dies bestätigte auch eine Umfrage des Unternehmens, in der 70% der Befragten „Kostenersparnis“ als Motivation für eine Fahrgemeinschaft angaben. Das Pendlernetz war im Herbst 2002 in 14 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen gestartet und hatte sich hier später auf 20 Kreise und kreisfreie Städte ausgeweitet. |